Ulmenstraße: Aktionen weiten sich aus

In der Hauptsache - dem durch die gelbe Linie aufgezwungenen Halteverbot - ist kein Einlenken der Verantwortlichen erkennbar. Die Bewohner der Ulmenstraße haben daher in einer Versammlung Aktionen beschlossen. "Weg mit der Gelben Linie" ist die öffentliche Botschaft. Erste Zeichen finden sich bereits an den Zäunen: 

Warum die Erregung? Dazu eine kurze Zusammenfassung

Die Ausgangslage:
Die Ulmenstraße ist, wie viele andere Durchzugsstraßen in Siedlungsgebieten, etwas zu schmal. Daher war bisher gesetzeskonformes Parken nicht erlaubt, Halten war jedoch gemäß StVO möglich. Es wurde - wie auch in anderen Siedlungen - trotzdem geparkt. "Die Polizei wird schon wegschauen" war die Devise.

Chronologie der weiteren Ereignisse:
- Mai 2012: Ende der „Stillhaltehoffnung“, Häufung von Anzeigen wegen Parkvergehen.
- September 2012: Besprechung mit der Bezirksvorstehung zwecks legaler Lösungen, mit dem Ersuchen um Mitwirkung der Anrainer und des Vereins.
- September 2013 Markierungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg: Stellplätze, einige davon an gefährlichen Stellen; dazwischen Gelbe Linien – Halteverbot! Proteste!
- November 2013: Die gefährlichsten Stellplätze werden still und leise entfernt.
- Jänner 2014: Die massiven Proteste erzwingen eine nachträgliche Befragung
- Im Jahresverlauf 2014: In den wesentlichen Anliegen gibt es kein Entgegenkommen der befassten Stellen.
- April 2015: Ankündigung einer neuerlichen Markierungsänderung. Was kommt?

Die Anliegen der Anrainer:
Die ausführlichen Befragungen im Winter 2013/14 ergeben folgende Forderungen:
1. Entfernung des Halteverbots (Gelbe Linie) entlang der gesamten Ulmenstraße
2. vermehrtes Angebot markierter Stellplätze in Wohnnähe
3. Entfernung der an gefährlichen Stellen markierten Parkplätze

Hauptkritikpunkt ist nach wie vor das fast durchgängige Halteverbot!
An lediglich 4 Orten entlang der Ulmenstraße sollen Haltemöglichkeiten entstehen. Diese sind oft ¼ km voneinander entfernt. Zur Verdeutlichung, überall sonst bedeutet das weiterhin: Aus- und Einsteigen z. B. von Kindern und alten Menschen, Ladetätigkeiten von Handwerkern, Halten von Zustelldiensten, Krankentransporten und Taxis, ... all das ist strafbar! Da dies unzumutbar ist wird damit ein permanentes Konfliktfeld eröffnet.

Die Debatten mit den Verantwortlichen sind festgefahren, mit Argumenten kommen wir nicht mehr weiter.

Text: Karl Melber

Weitere Informationen:

Letzte Änderung: 2018-12-02 12:16


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