Gelbe Linien auf der Ulmenstraße

Die "Gelbe Gefahr"

Das Problem und die Vorgeschichte

Die Ulmenstraße ist die zentrale Verkehrsader unserer Siedlung. Sie ist etwas weniger breit als die innerstädtischen Straßen. Diese Eigenheit teilt sie mit vielen Verkehrswegen im Wiener Außenbereich. Eine Konsequenz war ein Parkverbot. Gemäß Straßenverkehrsordnung müssen zwei Fahrstreifen für den fließenden Verkehr freibleiben ("Restbreite" von 5,2 Meter). Halten - zum Ein- und Ausladen, für Handwerker, ... - war hingegen weitgehend zulässig.

So wie in den anderen schmalen Straßen wurden trotzdem Fahrzeuge abgestellt. Durch vernünftige Platzwahl kam es zu keiner Verkehrsbehinderung und auch der Postbus war problemlos unterwegs. Alle bauten auf ein unausgesprochenes "Stillhalteabkommen" mit der Polizei. So herrschten Ruhe und Zufriedenheit.

Das änderte sich schlagartig im Frühling 2012. Parkende Fahrzeuge wurden laufend mit Strafzettel gespickt. Das sah nach einer Schwerpunktaktion aus. Über die Hintergründe gab es widersprüchliche Meldungen. Aus der Traum vom Stillhalten, es musste eine haltbare Lösung gefunden werden. Daher haben wir umgehend die zuständigen Diensstellen mit dieser Angelegenheit befasst. Die Einbindung der Anrainer in die Entscheidungsfindung war für uns ein wichtiger Aspekt.

Was bisher geschah:

Die Mühlen der Stadtverwaltung mahlten langsam und bürgerfern. Ein Jahr später gab es plötzlich Bewegung. Jedoch entgegen unserer Aufforderung wurde über die Köpfe der Betroffenen hinweg geplant und rasch gepinselt. Der anschließende Proteststurm war nicht schwach. Bei einem Gespräch Mitte September 2013 musste die Bezirksvorsteherin daher zugeben, dass die die ausgeführte Bemalung ein Topfen ist.

Was wurde der Ulmenstraße angetan? Entgegenkommenderweise wurde eine Anzahl legaler Stellplätze markiert. Einige davon befinden sich an gefährlichen Stellen und müssen wieder entfernt werden. Und: Den gesamten übrigen Straßenverlauf (auch dort, wo weit und breit kein Stellplatz winkt, siehe Bild) ziert ein gelber Strich.  Das bedeutet absolutes Halteverbot, also eine massive Verschlechterung gegenüber vorher.

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